Die Deutsche Telekom bietet Protect Mobile in Zusammenarbeit mit Check Point Software Technologies an. Telekom-Mobilfunkkunden können den Service für 95 Cent pro Monat buchen. Das Produkt kann jederzeit mit Kündigung bis zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden, und es gibt keine feste Vertragslaufzeit. Um Protect Mobile nutzen zu können, muss der Kunde über ein internetfähiges Smartphone und einen Mobilfunkvertrag der Deutschen Telekom mit internetoption verfügen. Die App ist für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Neben der geringen Akzeptanz können andere Probleme die Effektivität der App beeinträchtigen. Nicht alle Kliniken in Deutschland können Testergebnisse elektronisch übertragen. In diesen Fällen müssen Personen, die positiv auf COVID-19 testen, eine nationale Hotline anrufen, um ihre Apps richtig zu synchronisieren. Es gibt eine Sorge, einige Leute können die Hotline anrufen, um Leute zu trollen, die die App auf ihrem Telefon installiert haben. Beim Start ist die Software auch nicht kompatibel mit den Vertragsverfolgungs-Apps, die andere europäische Regierungen in ihren Ländern bereitgestellt haben; Roaming-Funktionalität ist etwas, was Deutschland plant, einige Zeit in den nächsten Wochen hinzuzufügen. Kunden der Deutschen Telekom können Protect Mobile in zwei einfachen Schritten installieren. Zunächst buchen sie das Sicherheitsprodukt zusätzlich zu ihrem bestehenden Mobilfunkvertrag.

Im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom wird dann automatisch ein kompletter Schutz gewährleistet. Anschließend laden sie die Protect Mobile-Sicherheits-App aus dem App Store herunter. Es löst einen Alarm aus, zum Beispiel, wenn es Bedrohungen erkennt, während Sie von einem Hotspot aus surfen. Neukunden und Kunden, die einen bestehenden Mobilfunkvertrag um weitere 24 Monate verlängern, erhalten automatisch einen kostenlosen einmonatigen Testzeitraum für “Mobile Protect” und müssen lediglich die entsprechende App herunterladen. Nach dem kostenlosen Monat kann der Service gegen eine geringe monatliche Gebühr gebucht werden. Protect Mobile funktioniert wie eine Firewall im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom: Es erkennt und wehrt Cyberangriffe ab, bevor sie überhaupt das Smartphone erreichen können. Außerhalb des Mobilfunknetzes schlägt die Sicherheits-App bei Bedrohungen Alarm und identifiziert sie transparent. Im Mobilfunknetz zeigt die App Informationen zu verhinderten Bedrohungen an. Darüber hinaus zeigt die App Fehlermeldungen an, warnt vor Risiken und bietet spezifische Anweisungen, was der Benutzer im Falle eines Fehlers oder einer Bedrohung tun sollte. Die App nimmt nicht viel Speicher, hat eine intuitive Benutzeroberfläche und ist einfach auf Akkulaufzeit. Die Europäische Kommission erklärte am Freitag, sie habe einen Vertrag mit SAP und der Deutschen Telekom unterzeichnet, um eine Softwareplattform zu entwickeln, die es nationalen Coronavirus-Kontakt-Tracing-Apps ermöglichen würde, miteinander zu “sprechen”.

Die App wurde von der deutschen Telekom und SAP unter Verwendung der gemeinsamen Vertragsverfolgungs-API von Apple und Google als Basis entwickelt. Deutschland hatte ursprünglich geplant, einen zentralen Standard namens Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing (PEPP-PT) zum Aufbau seiner App zu verwenden. Stattdessen entschied sie sich jedoch für einen dezentralen Ansatz, nachdem Apple sich geweigert hatte, eine Einstellung auf seinen iPhones zu ändern, die es der App ermöglicht hätte, im Vordergrund zu laufen. Auch die Befürworter der Privatsphäre sprachen sich entschieden gegen die Idee eines zentralisierten Vertragsverfolgungssystems aus. Wie in anderen Ländern soll die App die konventionellen Bemühungen zur Vertragsverfolgung ergänzen, bei denen medizinische Fachkräfte Aufständisch auf Menschen zugehen, die möglicherweise mit einem COVID-19-Patienten in Kontakt gekommen sind.